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Die Betreuung Ihrer Angehörigen wird von der Pflegeversicherung unterstützt.

Die Pflegeversicherung ist eine umlagefinanzierte Pflichtversicherung im Rahmen des deutschen Sozialversicherungssystems. Sie trägt einen Kostenanteil der häuslichen oder stationären Pflege, sofern ein erhöhter Bedarf an pflegerischer und an hauswirtschaftlicher Versorgung von mehr als 6 Monaten Dauer nachgewiesen wird.

Das Gutachten für die Pflegestufe.

Die Pflegekasse lässt vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ein Gutachten anfertigen, um die Pflegebedürftigkeit im Einzelnen festzustellen. Das geschieht bei einem – zuvor angemeldeten – Hausbesuch eines Gutachters. Bitte machen Sie es möglich, während des Hausbesuches vor Ort zu sein.

Zeit ist Geld.

Der Gutachter stellt den Zeitbedarf für die persönliche Pflege (Grundpflege: Körperpflege, Ernährung und Mobilität) sowie für die hauswirtschaftliche Versorgung in einem Pflegegutachten fest. Die Entscheidung zur Einstufung trifft die Pflegekasse unter maßgeblicher Berücksichtigung des Pflegegutachtens. Je nach Pflegestufe bestehen für Ihre Angehörigen unterschiedliche Leistungsansprüche.

Pflegegeld für Demenzkranke

Für die häusliche Pflege werden dem Pflegebedürftigen die in der Tabelle aufgeführten monatlichen "Barleistungen" aus der Pflegekasse gewährt. Seit dem 1. Januar 2013 wird auch Patienten mit eingeschränkter Alltagskompetenz (z. B. Demenzkranke) Pflegegeld gewährt. Dies gilt auch, wenn noch keine Pflegestufe vorliegt.

Leistungen der Pflegekassen monatlich (in EUR):

Pflegestufe Pflegegeld Pflegegeld bei Demenz
0 - 123,- €
I 244,- € 316,- €
II 458,- € 545,- €
III 728,- € 728,- €

Sie können über die Beträge der Pflegekasse frei verfügen. Das heißt, dass diese Beträge auch für den Einsatz der pflege-unterstützenden Haushaltshilfen aus Osteuropa verwendet werden dürfen, die Ihnen inpetto24 vermittelt.

Pflegestufe I – erhebliche Pflegebedürftigkeit
d. h. Hilfebedarf mindestens 90 Minuten pro Tag. Auf die Grundpflege müssen dabei mehr als 46 Minuten täglich entfallen.

Pflegestufe II – schwere Pflegebedürftigkeit
d. h. Hilfebedarf mindestens 180 Minuten pro Tag mit einem Grundpflegebedarf von mindestens 120 Minuten täglich.

Pflegestufe III – schwerste Pflegebedürftigkeit
d. h. Hilfebedarf mindestens 300 Minuten pro Tag. Der Anteil an der Grundpflege muss dabei mindestens 240 Minuten täglich betragen.

Wenn der Pflegeaufwand das Maß der Pflegestufe III weit übersteigt, kann ein sogenannter Härtefall vorliegen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse.